Unser biodiverser Kaffeeanbau in Kolumbien

Die Biodiversität Kolumbiens

Hättest du gedacht, dass Kolumbien die dritthöchste Artenvielfalt auf der ganzen Welt besitzt? Und, dass es dort über 3500 Orchideenarten, sowie 1.721 verschiedene Vogelarten gibt?

Kolumbiens größtes Ökosystem sind die feuchten Tropenwälder, welche sich über eine Fläche von 378.000 km² erstrecken. Eine etwa gleichgroße Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, damit einhergeht ein großer Einfluss auf die einzigartige Flora und Fauna. Dieser Einfluss gilt jedoch vorwiegend im negativen Sinne. Denn die Monokultur, Brandrodung, die Mineral- und Metallgewinnung und die Ölförderung zerstört die Biodiversität dieses artenreichen Landes. Dazu kommt auch noch, dass mehr als ein Drittel der kolumbianischen Pflanzen und ungefähr 50 % der Tierarten in ihrer Existenz bedroht sind aufgrund dieses verschlechterten Ökosystems.

Wie wir Biodiversität fördern

Diese Artenvielfalt, auch Biodiversität genannt, ist vor allem beim Kaffeeanbau immens wichtig. Denn ohne Biodiversität kann Kaffee, weder für die Natur noch für den Menschen, nachhaltig produziert werden. Zudem hat eine hohe Biodiversität einen starken positiven Einfluss auf die Qualität. Deshalb haben wir das My-Fair-Network-Farming Prinzip, in Kooperation mit unseren Bauern und Partnerunternehmen, entwickelt. Konkret war unser Ziel die Landwirtschaft mit der Natur in Einklang zu bringen und dadurch ein nachhaltiges Leben möglich zu machen. In dem My-Fair-Network-Farming Prinzip gibt es drei sehr wichtige Punkte, die bei dem Kaffeeanbau zu beachten sind. Diese sind ein vollständiger Bodenbewuchs, der Stockwerkbau und die Mischkulturen.


Wieso sollte der Boden der Felder bewachsen sein?

Ein bewachsener Boden ist deshalb so wichtig, da auf diese weise mehr Nährstoffe gespeichert werden können und sie ebenfalls den Boden feucht halten. Hier ist es wichtig, dass die Bodenbedeckung mindestens 10cm hoch sein muss. Welche konkreten Pflanzen auf den Feldern dafür angebaut werden müssen hängt jedoch von den örtlichen Begebenheiten ab. Zum Beispiel werden verschiedenste Gräser, Kräuter und auch Blumen angebaut, da diese nicht in Konkurrenz mit der Kaffeepflanze stehen. In La Marina wird bei uns zum Beispiel Conejita und Siempre Viva dafür verwendet. Diese Bepflanzungen helfen immens dabei den wertvollen Boden zu schützen.



Was bringt der Stockwerkbau für Vorteile?

Der eben erwähnte Stockwerkbau ist eine außerordentlich wichtige Komponente des Anbaus unseres Kaffees, denn so kann ein Mikroklima und damit die Transpiration ermöglicht werden. Dabei wird das Wasser auf dem Boden durch die Wärme verdunstet und aufsteigt. In höheren Ebenen des Stockwerkbaus kühlt es ab und wird zurück in den Kreislauf geführt. Damit genau dieses Wasser nicht an den Bepflanzungsgrenzen verloren geht werden dort Nogal Bäume angepflanzt. Diese besitzen ein sehr tief gehendes Wurzelwerk und ermöglichen eine natürliche Wasserspeicherung. Zudem wachsen die Kaffeepflanzen durch den Stockwerkbau im Schatten. Dieser Aspekt ist deshalb entscheidend, da der Schatten zu einer besseren Qualität führt und so die Kirsche ein besseres Aroma ausbildet.



Wie wir von Mischkulturen profitieren können

Eine weitere essenzielle Methode bei dem Kaffeeanbau in Kolumbien ist die Mischkultur. Wie der Name es bereits sagt wird dort eine Mischung aus bodenbelastende Pflanzen, wie der Kaffee, sowie auch bodengenerierende Pflanzen, wie Tropenfrüchte und Gemüse, angepflanzt. Denn die Kaffeepflanze entzieht dem Boden Stickstoff, eben dieses wird beispielsweise durch Bohnenarten wie „Chachafruto“ und die „Guandul“ wieder zugeführt und so bleibt der Boden fruchtbar.

Die nachhaltigen Mischkulturen bringen neben der Fruchtbarkeit auch noch weitere Vorteile. Und zwar können die Bauern sich durch diese Erzeugnisse ernähren und sparen die Kosten für chemischen Dünger und Pestizide. So wird eine Lebensgrundlage für Bestäuber und diverse weitere Tierarten geschaffen. Damit unsere Bauern dieses My-Fair-Network-Farming Prinzip auch optimal umsetzen können erhalten sie zur Aneignung dieser Techniken umfassende Schulungen.


Unsere Cafés Tinamú

Unsere Verbundenheit zur Natur drück sich auch in unserem Produktdesign aus. Die Vögel der Art „Tinamú", welche auch die Cafés Tinamú Clasico und Gourmet zieren, können dank dieser Anbaupraktik auf den Feldern unserer Bauern leben. Fernando Oka von „Oka Roasters“ hat diese Thematik noch einmal passend auf den Punkt gebracht, denn „[…] der wichtigste Aspekt ist das Terrain und ein nachhaltiger Anbau. Wir müssen mehr auf die Natur achten und sie respektieren“. Deshalb ist es umso wichtiger die nachhaltige Kaffeeproduktion in Kolumbien zu unterstützen.

Und wenn dir die Tiere, die Menschen und die Natur Kolumbiens genauso am Herzen liegen, wie uns, dann schau gleich in unserem Shop vorbei und bestell dir einen unserer Café Tinamús.

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