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Kaffee – eine Bohne erobert die Welt

Aktualisiert: Apr 7

„Ohne den gehe ich nicht aus dem Haus“

Kaffeepflanze mit vielen Früchten, die später für Genuss sorgen.

Für Morgenmuffel und Frühaufsteher gehört ein frischer Kaffee einfach dazu, um gut in den Tag zu starten. Im deutschsprachigen Raum kennt man Kaffee seit dem 17. Jahrhundert. Das erste der heute vielen berühmten Wiener Kaffeehäuser eröffnete 1685.


Nachdem Kaffee zunächst nur für Aristokraten und gut betuchte Menschen finanzierbar war, wurde dieser zunehmend dem Massenmarkt zur Verfügung gestellt. Dies liegt auch an der zunehmenden Verbreitung der Kaffeepflanze, die anfangs nur in Äthiopien verbreitet war. Heute gehören Brasilien und der Vietnam zu den größten weltweiten Kaffeeproduzenten. Dies war nur durch die Kultivierung der Kaffeepflanze in Südamerika, im Nahen Osten und Asien möglich.


Neue Kaffeevariationen kommen auf


Neben der Anzahl der Anbauregionen hat sich auch die Art und Weise des Konsums über die Jahre stark verändert. In Restaurants und Cafés werden längst unterschiedlichste Kaffeevariationen angeboten: vom Espresso über Café Crema und Cappuccino bis hin zu Mokka oder Irish Coffee. Besondere Beachtung finden häufig sogenannte Baristas, also Experten für die Zubereitung von Kaffeespezialitäten mit auffälligen Dekorationen.

Die besondere Bedeutung des Kaffees wird auch dadurch deutlich, als dass es sich in den Sprachgebrauch eingeschlichen hat. So benutzen wir immer wieder Redewendungen wie: „den Kaffee auf haben“ (wenn man wütend ist) oder „dir haben sie wohl etwas in den Kaffee getan“ (Erstaunen über das Verhalten einer andere Person).


Kaffee als wichtiges Wirtschaftsgut


Damit es morgens mit einem frisch gebrühten Kaffee oder abends mit einem Espresso klappt, braucht es Kaffee. Der Kaffee, den wir täglich verzehren, hat bereits eine weite Reise hinter sich. Doch nur wenige hinterfragen bei dem Preis, den sie für Kaffee im Supermarkt bezahlen, wie sich dieser zusammensetzt. Ein Großteil, meist weit über 40 Prozent des Preises entfallen auf Steuern, Zölle und den Transport. Der Einzelhandel sowie weitere Zwischenhändler und Röster erhalten zusammen je etwa 20 Prozent des Kaffeepreises. Bei den Plantagenbesitzern und Feldarbeitern in den Anbauregionen landet nur ein Bruchteil des Kaffeepreises. Dies führt in den Anbauregionen oft zu großer Armut. Die sogenannte Kaffeekrise belastete vor allem Ende der 1990er, Anfang der 2000er Jahre, bei dem der Preis für Kaffee massiv abfiel, schwerwiegende Folgen für die Kaffeebauer weltweit. Die Kaffeekrise forcierte noch einmal die Zunahme des Monokulturanbaus, der laut Wissenschaft für schwere Umweltschäden verantwortlich ist.


Unser kolumbianischer Kaffee bei der Röstung vor Ort.

Unser Ansatz


Damit sich dies nachhaltig ändert, setzen wir auf Kaffee, der umweltfreundlich, biodivers angebaut wird (im Einklang mit der Natur) und handeln diesen fair und direkt mit den Kollektiven (Zusammenschluss mehrerer Kaffeebauer) in Kolumbien.

So unterstützt My Fair Network die Bauern direkt, weiterhin verarbeiten die Kollektiven den Kaffee weiter bis zum fertigen Endprodukt. Dadurch erhöht sich die Wertschöpfung in den ländlichen Regionen und mehr Menschen finden eine Arbeit zu einem fairen Lohn.


GEWINNSPIEL


Wenn ihr mehr über einzelne Aspekte unseres Ansatzes wissen wollt, dann schreibt doch einfach in die Kommentare ein Wunschthema, das wir in unserem Blog und via Social Media aufgreifen sollen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir eine große Packung Café Tinamu Gourmet á 500 Gramm.

Teilnahmebedingungen:

Um teilzunehmen musst du nur in die Kommentare dein Wunschthema schreiben und die E-Mail-Adresse angeben, unter der wir dich erreichen können.

Teilnahmeschluss ist der 23.02.2020, den Gewinner benachrichtigen wir bis zum 29.02.2020.

Deine E-Mail-Adresse verwenden wir ausschließlich zum Zwecke der Benachrichtigung und geben sie nicht an Dritte weiter oder verwenden sie zu einem anderen Zweck.



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